Mitarbeiterbefragung und Puls-Checks

Zufriedene und engagierte Beschäftigte durch kontinuierliche Befragungen mit Ideenwettbewerb und gemeinsamer Umsetzung von Verbesserungen

Mitarbeiterbefragung Software HR Puls: Dashboard mit Zufriedenheit, Beteiligung, eNPS und Engagement Index
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Geprüfte Fragen für eine schnelle Mitarbeiterbefragung

Die Befragung kann themenübergreifend oder -fokussiert in Form von regelmäßigen Puls-Checks durchgeführt werden. Im Zeitverlauf werden Veränderungen oder die Wirkung von Maßnahmen gemessen. Der von Psychologen entwickelte Itempool erleichtert die Umsetzung und garantiert exakte Messungen. Beschäftigte können via Smartphone oder PC spielerisch teilnehmen.

Mitarbeiterbefragung mit geprüftem Item Pool in HR Puls: Fragen zu Engagement sowie Vision und Zielen

Ergebnisse in Echtzeit auswerten

Führungskräfte erhalten die Ergebnisse für ihre Organisation in Echtzeit. Kennzahlen zu Beteiligung, Zufriedenheit, Engagement oder Führung können im Zeitverlauf verfolgt werden. Stärken und Verbesserungspotentiale werden gegenübergestellt.

Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung in Echtzeit: Dashboard mit Zufriedenheit, Beteiligung, eNPS und Engagement

Beschäftigte entwickeln Verbesserungen selbst

Das 3-Phasen Modell befähigt Organisationen, selbständig Handlungsfelder für Verbesserungen zu identifizieren, Vorschläge abzugeben, zu bewerten und in Eigenregie umzusetzen. So etablieren Sie einen kontinuierlichen Verbesserungs- und Entwicklungsprozess und verbessern die Mitarbeiterbindung.

Ideen der Beschäftigten aus der Mitarbeiterbefragung in HR Puls mit Stimmen je Thema und Verbesserungsvorschlägen

ProSiebenSat.1 steigert Zufriedenheit und Engagement mit Puls Checks

In der anschließenden Ideen- und Projektphase bringen die Beschäftigten selbst Ideen ein und bewerten sie. Die Ideen mit der größten Zustimmung werden gemeinsam umgesetzt.

Als Medienkonzern befindet sich ProSiebenSat.1 Media SE in einem sehr kompetitiven und dynamischen Umfeld. Um unseren Erfolg der letzten Jahre fortzusetzen, legt unser Vorstand viel Wert auf die Einbindung der Beschäftigten bei Veränderungen und eine hohes Engagement von Allen. Die Puls Checks von HR Puls ermöglichen es uns, in Echtzeit Zufriedenheit und Engagement zu messen und zu erhöhen. Die Verbesserung erreichen wir durch eine nachgelagerte Ideen- und Projektphase, in der die Beschäftigten selbständig Ideen einbringen und bewerten können. Die Ideen mit der größten Zustimmung werden gemeinsam umgesetzt und danach folgt ein weiterer Puls Check zu einem neuen Thema. Dieser agile Ansatz passt ideal zu ProSiebenSat.1 Media SE - so steigen Beteiligung, Zufriedenheit und Engagement kontinuierlich an.

Bettina HörmannSenior Vice President People Development, ProSiebenSat.1 Media SE
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Das 3-Phasen Modell

Befragungen, Ideenmanagement und Verbesserungsprojekte: Diese drei Phasen werden sequentiell durchlaufen. Über den Einsatz des Itempools mit unterschiedlichen Themen entsteht so ein Kreislauf, der einen kontinuierlichen Verbesserungs- und Entwicklungsprozess antreibt.

Teilnahme einfach ermöglichen

„Ich kenne leider wenige Unternehmen, die von sich sagen können 'wir haben eine sehr gute, offene Feedback-Kultur'. Das wichtigste Anliegen der Mitarbeitenden ist immer, dass die Befragung anonym ist. Jeder Mitarbeitende erhält per E-Mail einen individualisierten Link zum Puls Check. Die Mitarbeitenden können dann über PC, Tablet oder Smartphone teilnehmen, da sich die Software automatisch der Displaygröße anpasst. Das ist wichtig um die Mitarbeitenden dort zu erreichen, wo sie sich gerade befinden. Über Gamification und interaktive Elemente wird der Spaßfaktor erhöht. So werden Beteiligungsquoten von mehr als 90 Prozent erreicht.

Ein klares Zeichen, dass wir damit am Puls der Zeit sind.“

Alle Funktionen für Ihre Mitarbeiterbefragung

  • DSGVO-Konformität

    Sicheres und einfaches Einhalten der aktuell geltenden Datenschutzvorschriften.

  • Benchmarks

    Über Benchmarks können interne und externe Vergleiche zu Ergebnissen ermittelt und dargestellt werden.

  • Employee Experience

    Erfolgsrelevante Faktoren über den Beschäftigungszeitraum der Beschäftigten im Blick behalten.

  • Aufgabenmanagement

    Bessere Beteiligung durch Aufnahme in die täglichen To-dos.

  • Kampagnenpool

    Themen sind schlüsselfertig, validiert und sofort einsatzbereit.

  • Echtzeit-Analyse

    Ergebnisse und Verbesserungsideen in Echtzeit im Dashboard einsehen.

  • Engagement-Index

    Engagement als Treiber für Unternehmenserfolg erfassen und Handlungsfelder identifizieren.

  • Mehrsprachigkeit

    Die Sprachauswahl ermöglicht reibungslose Befragungen.

  • Wirksamkeitsprüfung

    Verschiedene Perspektiven und Erhebungszeitpunkte ermöglichen eine Wirksamkeitsprüfung.

  • Erinnerungsfunktion

    Erinnerungen für Puls Checks über das System verschicken und verwalten.

  • Ideenmanagement

    Beschäftigte können selbstständig Verbesserungsideen einreichen und die von anderen Beschäftigten 'liken'.

  • Gamification

    Über Gamification und kurze Umfragen auf allen Geräten hohe Beteiligungsquoten erzielen.

  • One-Click Technologie

    Puls Checks per Knopfdruck konfigurieren und Kampagnen starten.

  • Qualitative Ergebnisanalyse

    Einfache Ergebnisanalyse mit Hilfe von systematischer Markierung und Clusterung von Begriffen.

  • Net-Promoter-Score

    Regelmäßige Erhebungen des NPS gibt Hinweise auf Verbesserungen und Verschlechterungen.

  • Mitarbeiterpartizipation

    Identifizierte Felder durch Mitwirkung der Beschäftigten verbessern.

  • Zugriffsrechteregelung

    Mitarbeiter und Führungskräfte sehen nur die Ergebnisse, die sie sehen sollen.

  • Qualitätssicherung

    Die Bedürfnisse der Beschäftigten erkennen, reagieren und die Wirksamkeit der Maßnahmen prüfen.

  • Zufriedenheitsmessung

    Zufriedenheit aller Mitarbeiter erfassen.

  • Auf allen Geräten verfügbar

    Hohe Beteiligungsquoten, weil alle im Browser auf PC, Tablet oder Smartphone teilnehmen.

  • Die Mitarbeiterbefragung ist ein Instrument der Organisationsentwicklung, welches richtig durchgeführt einen großen Wettbewerbsvorteil darstellt. In erster Linie wird mit einer Mitarbeiterbefragung ein Stimmungsbild der Belegschaft generiert. Meist gibt es bestimmte Auslöser, die das Unternehmen zwingen, etwas zu ändern, um z.B. die Fluktuation zu verringern. Weitere Ziele sind oft Steigerung von Motivation und Leistung der Mitarbeitenden. Als Teil der partizipativen Unternehmensführung werden die Daten aus der Mitarbeiterbefragung genutzt, um Verbesserungen z.B. im Arbeitsrahmen vorzunehmen, die auch wirklich Wirkung zeigen.

    Bei einer klassischen Mitarbeiterbefragung werden in der Regel quantitative Daten erhoben. Diese umfassen ein breites Themenspektrum, welches in einem regelmäßigen Zyklus abgefragt wird. Besonders zu beachten ist hier die Vertrauensbasis, über die die Mitarbeiterbefragung stattfindet. Das heißt zum einen, dass die Daten nur auf freiwilliger Basis und anonym erfasst werden sollten, und zum anderen, dass die Konzeption und Durchführung besonders professionell sein muss. Bei kleinsten Fehlern entfällt die Vertrauensbasis und damit auch die Akzeptanz des Instruments. Damit sind die Daten auch über einen längeren Zeitraum nicht nutzbar, da sich der Fehler im kollektiven Gedächtnis der Belegschaft hält.

    Infografik: Vier Anlässe für eine Mitarbeiterbefragung, etwa Fluktuation, Gefährdungsbeurteilung und Führungsfeedback
  • Alle verantwortlichen Personen, seien es ausführende, unterstützende, unterzeichnende und/oder kommunikative Funktionen, sollten in die Durchführung mit einbezogen werden und können je nach Mitarbeiterbefragungsphase mit unterschiedlichem Aufwand eingebunden werden.

    Die Zieldefinition ist die wichtigste aller Phasen. Daher sollte vor jeder Mitarbeiterbefragung die Zielsetzung klar definiert und formuliert werden. Alle Beteiligten sollten sich für eine Durchführung und ihr eigenes Engagement bereiterklären.

    In der Vorbereitungsphase spielt Kommunikation eine tragende Rolle. Die verschiedenen Interessensbereiche sollten vor der Mitarbeiterbefragung auf einen Nenner gebracht werden. Über eine Marketingkampagne sollte die Bekanntmachung und der Nutzen der Mitarbeiterbefragung entwickelt werden.

    Für die Durchführungsphase ist ein möglichst reibungsloser Ablauf das Ziel. Hierbei hilft die Umsetzung der Marketingkampagne sowie die Bereitstellung von Anlaufstellen für potentielle Komplikationen.

    Im Anschluss an die Datenanalyse, ist die Erstellung von einfach verständlichen Reports, aus denen die richtigen Schlussfolgerungen gezogen und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, von zentraler Bedeutung.

    Infografik: Rollen von Vorstand, Führungskräften, HR und Betriebsrat in den Phasen einer Mitarbeiterbefragung
  • Inhalt

    Für eine Mitarbeiterbefragung müssen Inhalte und Fragen, die diese abbilden, entwickelt werden. Die Qualität der Inhalte und die sich anschließende Mitarbeiterbefragung zeichnet sich insbesondere durch die Thematik und die Anpassungsfähigkeit der Inhalte der Mitarbeiterbefragung aus. Basierend auf definierten Zielen werden Items abgeleitet, die zu einzelnen Fragen ausformuliert werden. Diese Aufgabe verantworten in der Regel Mitarbeitende der Personalabteilung sowie ggf. Mitarbeitende eines externen Dienstleisters.

    Die entwickelten Items sollten das messen, was vorab über die Zielsetzung definiert wurde. Daher ist es sinnvoll, Items zu nutzen, die bereits validiert wurden und Verwendung fanden, da die Zuverlässigkeit der Aussagekraft vorab geprüft wurde. Gute Fragebögen für Mitarbeiterbefragungen können bereits im Unternehmen vorhanden sein und wiederverwendet werden. Ist dies nicht der Fall, können Fragebögen aus Fachliteratur und aus wissenschaftlichen Kontexten abgeleitet werden. Dies bietet Ihnen zusätzlich Einblick in die neusten Erkenntnisse aus der Forschung sowie die Güte und Anwenderfreundlichkeit von Fragebögen.

    Vor allem, wenn Fragebögen innerhalb eines Projektteams oder während eines Workshops selbstständig erarbeitet werden, ist es empfehlenswert sich auf diese Quellen zu berufen. Eine weitere Möglichkeit, um validierte Fragebögen zu erhalten, ist der Erwerb eines Fragebogens über anspruchsvolle Datenbanken oder die Angebote eines dienstleistenden Unternehmens.

    Infografik: Gründe für eine Online-Mitarbeiterbefragung, etwa sofortige Datenverfügbarkeit, Anonymität und Kostenersparnis

    Umfang

    Der Umfang einer Mitarbeiterbefragung richtet sich nach den vorher definierten Inhalten und formulierten Zielen. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, den Fragebogen so lang wie nötig und so kurz wie möglich zu gestalten. Je geringer der zeitliche Aufwand für die Mitarbeitenden ist, desto größer die Akzeptanz und Bereitschaft an der Befragung teilzunehmen.

    Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Puls Checks. Dabei werden kleinere Themenbereiche rollierend abgefragt, sodass die Bearbeitungszeit je Befragung nicht zu lang wird.

    Mehr zum Thema Puls Checks

    Format

    Der Fragebogen ist eine der beliebtesten Maßnahmen, um eine Mitarbeiterbefragung durchzuführen. Hierbei besteht die Möglichkeit die Mitarbeiterbefragung als Paper-Pencil-Version auszugeben, die Mitarbeiterbefragung online anzubieten oder beide Formate zur Verfügung zu stellen. Ein Paper-Pencil Format sollte zur Verfügung gestellt werden, wenn nicht alle Mitarbeitenden Zugang zum Internet haben. Gleichzeitig sind, im Zeitalter der Digitalisierung, Onlinebefragungen eine einfache und effiziente Lösung. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass die meisten Mitarbeitenden Zugang zu einem Smartphone, PC, Laptop oder Tablet haben, um an einer Mitarbeiterbefragung teilzunehmen. Die Verantwortlichen der Durchführung einer Befragung sollten sich vorab überlegen, welche Formate für die Befragung zur Verfügung gestellt werden sollen.

  • Zielgruppe

    In Abhängigkeit der Zielsetzung muss entschieden werden, ob sich die Mitarbeiterbefragung an die gesamte Belegschaft, an einen bestimmten Fachbereich oder eine bestimmte Hierarchiestufe richten soll. Um Aussagen für die gesamte Belegschaft treffen zu können, sollte entweder eine Vollbefragung stattfinden oder eine repräsentative Stichprobe befragt werden.

    Zeit

    Der Zeitpunkt einer Mitarbeiterbefragung sollte gut überlegt sein. Urlaubszeiten, Feiertage und besonders arbeitsintensive 'heiße Phasen' stellen eher ungünstige Zeiträume für eine hohe Beteiligungsquote dar. Weiterhin sollten die Mitarbeitenden darüber aufgeklärt werden bis wann eine Teilnahme möglich ist und wie groß der zeitliche Aufwand der Teilnahme ist. Eine weitere Option ist, die Mitarbeiterbefragung rollierend stattfinden zu lassen, sodass Entwicklungs- oder Veränderungsprozesse gemessen werden können.

  • Vor der Befragung

    Weisen Sie Beteiligte einheitlich ein & erläutern Sie den Sinn der Erhebung:

    Sie sollten alle Beteiligten einer Mitarbeiterbefragung vorab zur Teilnahme an der Befragung einladen und einheitlich, strukturiert über die Art der Befragung informieren. Dazu gehört auch, über den Ablauf und Zeitpunkt der Mitarbeiterbefragung sowie die Art der Einladung zur Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung, zu informieren. Darüber hinaus sollte die Zielgruppe der Mitarbeiterbefragung auch über die Hintergründe der Befragung, über die Zielsetzung, das optimale Ergebnis oder etwaige Herausforderungen bei zu geringer Beteiligung an der Mitarbeiterbefragung, aufgeklärt werden.

    Stiften Sie Nutzen für die Teilnehmenden:

    Sie möchten etwas von den Befragten. Geben Sie ihnen doch auch etwas zurück. Es kann materiell sein, zum Beispiel eine Spende pro Teilnahme, die Verlosung eines Preises unter allen Teilnehmenden, oder nicht materiell, wie zum Beispiel die Bereitstellung der Befragungsergebnisse.

    Laden Sie die Teilnehmenden persönlich ein und unterstreichen Sie die Wichtigkeit ihrer Teilnahme:

    Gedruckte Kommunikationsmittel können persönlich übergeben werden. Bei der Übergabe sollte den Teilnehmenden der Sinn der Mitarbeiterbefragung verdeutlicht werden. Außerdem kann den Mitarbeitenden verdeutlicht werden, wie wichtig dem Unternehmen ihre Meinung ist und ihre Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung einen wichtigen Beitrag für das Unternehmen leistet.

    Nutzen Sie verschiedene Kanäle zur Einladung der Teilnehmenden:

    Eine kurze Erinnerung an die Mitarbeiterbefragung kann die Teilnahmequote deutlich erhöhen, insbesondere, wenn verschiedene Kanäle genutzt werden.

    Folgende Kanäle haben sich bisher bei Kunden von HR Puls bewährt:

    • Einladung im Rahmen einer Veranstaltung, Einblendung des Links und des QR-Codes in einer Präsentation, zum Beispiel am Ende einer Schulung oder bei einer Mitarbeiterversammlung.
    • Einladung mittels gedruckter Kommunikationsmittel, zum Beispiel im Visitenkartenformat. Die Karten bzw. Flyer können persönlich übergeben oder postalisch übermittelt werden, z.B. mit der Entgeltabrechnung.
    • Versand von SMS an alle potentiellen Teilnehmenden der Befragung vom PC über Webdienste
    • Einladung via E-Mail

    Automatisieren Sie die Einladung der Teilnehmenden:

    Nicht nur eine einheitliche Einladung, im Sinne der Corporate Communication, wirkt sich positiv auf die Teilnahmequote aus, auch die Automatisierung der Einladung, über eine Anbindung an ein Datenmanagementsystem, zum Beispiel das ERP-System, steigert die Teilnahmequote. Um die Teilnehmer dennoch individuell einladen zu können, bieten sich unterschiedliche, auswählbare Einladungstexte an.

    Infografik: Best Practices, um die Teilnahmequote bei Befragungen auf Smartphone und Tablet zu erhöhen

    Während der Befragung

    • Erinnerung: Ein E-Mail-Reminder, der gleichzeitig über den aktuellen Stand der Beteiligung informiert
    • Rundschreiben durch Vorgesetzte: Aufruf, an den Zielen der Mitarbeiterbefragung mitzuwirken
    • Benchmarks: Vergleich der Beteiligungsquoten verschiedener Abteilungen.
    • Bei besonders niedrigen Beteiligungsquoten werden Führungskräfte aufgefordert, eine höhere Beteiligung zu erreichen

    Interview mit Prof. Ralf Lanwehr

    Die Beteiligungsquote bei einer Mitarbeiterbefragung ist ein Indikator für die Kommunikationskultur und die Aussagekraft der Ergebnisse. Welche Möglichkeiten gibt es, die Beteiligung dauerhaft zu erhöhen?

    Prof Ralf Lanwehr: Einerseits kann man die Mitarbeitenden da abholen, wo sie gerade sind. Das heißt, Umfragen per App funktionieren, Umfragen, die sinnvoll gestellt sind, die zu einem geeigneten Zeitpunkt kommen. Aber nach meiner Erfahrung ist die Kommunikation der Maßnahmen, die aufgrund der Befragung getroffen werden, der entscheidendere Hebel. Ich beobachte das immer wieder.


    Es gibt zwei Arten von Firmen: Bei den einen füllen die Mitarbeitenden mit großer Begeisterung die Fragebögen aus. Bei den anderen gibt es sehr hohen Widerstand. Dies liegt oft daran, dass die Geschäftsführung solche Daten nur erhebt, damit sie die Daten einmal hat. Aber es ergeben sich aus den Ergebnissen keine Handlungsfelder. Zumindest Nichts was sichtbar wäre oder vernünftig kommuniziert wird. Dann verlieren die Mitarbeitenden spätestens bei der dritten Mitarbeiterbefragung die Lust und kreuzen nicht mehr an.

    Die erstgenannten Firmen haben eine sehr klare Strategie, wie mit den erhobenen Daten umzugehen ist. Es gibt ein Modell von Teresa Amabile, in dem sie für radikale Produktinnovationen Folgendes nachweist: Es geht nicht nur um Ideengeneration – dafür wäre schon der Fragebogen ein Tool – sondern die Ideenimplementierung ist genauso wichtig. Wir müssen also Strukturen und Prozesse haben, um hinterher die Ideen einzubinden. Das muss über ein paar Workshops hinausgehen, es muss in die Gesamtstrategie integriert werden.

    Es gibt ein paar sehr positive Beispiele für Mitarbeiterbefragungen.

    Die Hilton-Hotelkette macht das großartig. Die Beteiligungsquote liegt bei 90-95%, weil die Mitarbeitenden sehen, dass anschließend etwas passiert.

    In Deutschland ist die Firma O2 sehr stark. Dort existiert ein Konzept, das sich Circle of Voice nennt. Dabei werden ganz gezielt Mitarbeitende in die Veränderungsvorschläge eingebunden, es werden Vorstände einbezogen und es gibt ein eigenes Budget, das verwaltet werden kann. Diese Mechanismen helfen Mitarbeitende zu überzeugen die Fragebögen auszufüllen. Wenn die Fragebögen nur für die Geschäftsführung ausgefüllt werden, oder im Geheimen ausgewertet werden, werden die Mitarbeitenden die Lust an der Teilnahme mit Sicherheit verlieren – und ich kann es verstehen.

  • Auch weitreichende Themen lassen sich in kurzen Puls Checks behandeln. Regelmäßig wiederholt erfassen sie die Stimmung der Belegschaft während eines Veränderungsprozesses, und Ergebnisberichte in Echtzeit geben konkrete Impulse für Verbesserungsmaßnahmen. Unternehmen kombinieren umfangreiche Mitarbeiterbefragungen mit Puls Checks oder setzen ganz auf Puls Checks.

    Plattenspieler mit dem Titel „Puls Check, Puls Befragung“ und dem Hinweis auf Beispiele und Tipps
  • Die Mitarbeiterbefragung galt bislang als klassisches Instrument, um die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu messen. Zukünftig soll über eine Mitarbeiterbefragung auch die Leistungsfähigkeit der Organisation, der Stand von Veränderungen, der Erfolg von Initiativen und die Ursachen von Fluktuation ermittelt werden. Die Mitarbeiterbefragung entwickelt sich damit zu einem relevanten Controlling.

    Eine stärkere Fokussierung auf geschäftsrelevante Zahlen könnte der Mitarbeiterbefragung insgesamt einen neuen Impuls geben. Spezielle Herausforderungen, wie die Auswertung der Daten und deren Verknüpfung mit anderen Kennzahlen stehen allerdings erst am Anfang der Diskussion.

    Infografik: Mitarbeiterbefragung im Wandel von Version 1.0 offline bis 4.0 online
  • Leistungsbereite, zufriedene und loyale Mitarbeitende wünschen sich alle Arbeitgebenden. Leider ist solch ein uneingeschränktes Commitment in der Praxis selten. Das Thema Führung ist daher einer der spannendsten Aspekte der Mitarbeiterbefragung. Ab wann Handlungsbedarf entsteht, sollte bereits bei der Konzeption der Mitarbeiterbefragung festgelegt werden.

    Anschließende Maßnahmen lassen sich in Teams entwickeln und gemeinsam umsetzen. So entsteht Vertrauen in die Mitarbeiterbefragung. Mitarbeitende können sich stärker mit dem Arbeitgebenden identifizieren, fühlen sich ernst genommen und wertgeschätzt.

    Infografik: Regelkreis der Vertrauensbindung zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden
  • Je nachdem, wann und mit welcher Zielsetzung eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt wird, kann sie unterschiedliche Funktionen einnehmen.

    Die Mitarbeiterbefragung zur…

    • Analyse: über die Erfassung eines Status quo oder der Wirksamkeit einer Maßnahme
    • Evaluation: über die Erfassung eines Zustandes nach einer Maßnahme.
    • Kontrolle: über die Anwendung während einer Maßnahme
    • Intervention: um Kommunikation anzuregen, Themen zu reflektieren, oder Werte und Visionen zu vermitteln
    Infografik: Die Mitarbeiterbefragung dient der Analyse, Evaluation, Kontrolle und Intervention

So schützt HR Puls Ihre Personaldaten

Die wichtigsten Nachweise für Ihre IT und Ihren Datenschutz auf einen Blick.

  • Hosting ausschließlich in Deutschland

    Alle Daten liegen auf Servern in Deutschland, Datensicherungen und Updates laufen automatisch.

  • Verschlüsselt und getrennt

    Daten werden verschlüsselt übertragen und gespeichert, jeder Kunde nutzt eine eigene Datenbank.

  • Rollen und Rechte bis auf Feldebene

    Sie legen für jedes Modul fest, wer welche Daten sieht und bearbeitet, bis auf einzelne Felder.

  • Anmeldung per SSO mit SAML

    Beschäftigte melden sich mit ihrem bestehenden Firmenkonto an, Zugänge steuern Sie zentral über Ihren Identity Provider.

  • Löschkonzept

    Ein dokumentiertes Löschkonzept legt fest, wann Personaldaten gelöscht werden.

  • AVV und TOM auf Anfrage

    Den Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO und die technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO erhalten Sie auf Anfrage.

Häufige Fragen zur Mitarbeiterbefragung

  • HR Puls bietet Mitarbeiterbefragungen und Puls Checks als Teil der Performance Suite. Ein von Psychologen entwickelter Itempool und validierte Kampagnen sind sofort einsatzbereit, Beschäftigte nehmen per Smartphone oder PC teil. Führungskräfte sehen die Ergebnisse ihres Bereichs in Echtzeit, darunter Beteiligung, Zufriedenheit, Engagement und eNPS.

  • Eine klassische Mitarbeiterbefragung deckt viele Themen ab und läuft in einem festen Zyklus. Ein Puls Check ist kurz und fokussiert und wird regelmäßig wiederholt, so messen Sie Veränderungen und die Wirkung von Maßnahmen im Zeitverlauf. In HR Puls lassen sich beide Formen kombinieren.

  • Ja. Jede Person erhält per E-Mail einen individuellen Link und nimmt anonym teil. Wer welche Auswertung sieht, legen Sie über Rollen und Rechte fest, Beschäftigte und Führungskräfte sehen nur die Ergebnisse, die sie sehen sollen. Die Daten liegen ausschließlich auf Servern in Deutschland.

  • Kurze Befragungen auf jedem Gerät, spielerische Elemente und automatische Erinnerungen helfen. Entscheidend ist, dass sichtbar etwas passiert: Beschäftigte reichen in HR Puls Ideen ein, bewerten sie und setzen Verbesserungen selbst um. Ein Kunde erreicht so Beteiligungsquoten von mehr als 90 Prozent.

  • In der Regel ja, denn die Einführung einer Befragungssoftware ist nach § 87 BetrVG mitbestimmungspflichtig. Legen Sie deshalb vorab mit Betriebsrat und Datenschutz fest, wer welche Ergebnisse wann sieht. HR Puls bildet dieses Konzept über Rollen und Rechte ab und stellt Unterlagen für den Betriebsrat bereit.

  • Ja. Benchmarks zeigen interne Vergleiche, etwa zwischen Abteilungen, und externe Vergleiche mit anderen Organisationen. Freitextantworten werten Sie über die Markierung und Clusterung von Begriffen aus.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Ihr Team gezielt weiterentwickeln

Gespräche, Feedback und Weiterbildung greifen ineinander.

  • Mitarbeitergespräch in HR Puls: Ziele und OKRs mit Fortschritt je Mitarbeitenden

    Mitarbeitergespräch

    Führen Sie Zielvereinbarungen, Leistungsbeurteilungen und Entwicklungsgespräche digital und mobil. Kompetenzen werden sichtbar, Maßnahmen steuerbar und Gespräche für Beschäftigte und Führungskräfte transparent.

  • 360 Grad Feedback in HR Puls: Kompetenzen mit Selbsteinschätzung und Einschätzung der Führungskraft im Netzdiagramm

    Feedback

    Fördern Sie eine offene Feedbackkultur. Beschäftigte geben und erhalten Peer und 360° Feedback einfach und mobil. Auswertungen in Echtzeit und der Vergleich von Kompetenzen machen Entwicklung messbar.

  • Screenshot Gefährdungsbeurteilung in HR Puls

    Gefährdungsbeurteilung

    Erfassen Sie Belastungen am Arbeitsplatz rechtssicher und effizient. Geprüfte Kampagnen, digitale Befragungen und ein klares Vorgehen in drei Phasen führen zu belastbaren Ergebnissen und weniger Fehltagen.

  • Weiterbildung in HR Puls: Kurskatalog mit Kursen zu Excel, Gesprächsführung und Projektmanagement

    Weiterbildung

    Steuern Sie Trainings, Zertifikate und Entwicklungskampagnen zentral und digital. Feedback, Auswertungen in Echtzeit und automatische Erinnerungen zeigen Ihnen, welche Maßnahmen wirken und wo Bedarf besteht.

Lernen Sie HR Puls in einer persönlichen Demo kennen

Ein Produktexperte zeigt Ihnen in 60 Minuten online die Module für Recruiting, Personalverwaltung, Zeiterfassung und Personalentwicklung.

Puls Check in HR Puls: Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung mit Beteiligung im Zeitverlauf und eNPS