Psychische Gefährdungsbeurteilung: Gesetz einhalten und Mitarbeiter binden

Gute Gründe für eine Psychische Gefährdungsbeurteilung

  • Gesetzliche Vorschrift seit 2014 (§5 ArbSchG)
  • Senkung der Fehltage bedingt durch psychische Verpflichtung
  • Prävention von längerfristigen Abwesenheiten durch psychische Erkrankungen

Wie setze ich eine psychische Gefährdungsbeurteilung korrekt um?

Wenn ein Unternehmen beschlossen hat, psychische Belastungen am Arbeitsplatz unter die Lupe zu nehmen, dann stehen häufig Fragen wie die folgenden im Raum:

  • Welche Themenfelder sind zu bearbeiten?
  • Wer im Unternehmen sollte wann eingebunden werden?
  • Was ist bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung zu beachten?
  • Wie geht man korrekt vor?

Die Folgende Checkliste kannt dabei helfen, wichtige Bestandteile zu bedenken und früh einzuplanen.

Psychische Gefährdungsbeurteilung - und dann?

Dokumentation:

Die Dokumentation sollte folgende Punkte vorweisen können:

  • Gefährdungsbeurteilung
  • Festlegung von Maßnahmen, Verantwortlichen und Fristen
  • Maßnahmenumsetzung
  • Wirksamkeitskontrolle

Aktualität: Aktualität in diesem Kontext bedeutet, dass die Beurteilung sich auf die aktuellen Umstände beziehen muss. Wenn sich das Umfeld und die Bedingungen ändern müssen auch die Kriterien der Beurteilung angepasst werden. Die Aktualität sollte regelmäßig geprüft werden.

Aktualisierungen sollten z. B. vorgenommen werden, wenn...

  • ... sich die Arbeitsbedingungen verändern (Restrukturierung, Reorganisation, neue Arbeitsmittel etc.)
  • ... sich negative Auffälligkeiten häufen (Fluktuation, Beschwerden, Krankheiten etc.)
  • ... sich die Gesetzeslage ändert
  • ... neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen wurden
5/5 Sterne (10 Stimmen)