So ermitteln Sie Ihre Digital Readiness

1 Digitalisierung anerkennen und selbstkritisch sein

Jedes Unternehmen steht vor der Herausforderung, im Zuge der Digitalisierung sowohl die Strategie, die Kultur, die Organisation und Prozesse umzubauen und anzupassen, als auch Mitarbeiter darauf vorzubereiten und zu schulen. Zwar hat jede Branche unterschiedliche Hürden zu bewältigen, doch die Herangehensweise lässt sich für viele Problemstellungen übertragen. Endverbraucher haben schon längst den Anspruch an eine digitale, innovative Welt erhoben, doch die Unternehmen, denen dieser Anspruch gilt, reagieren häufig noch nicht mit der erforderlichen Geschwindigkeit. Andere dienen heute als gute Vorbilder, weil sie vor Jahren erkannt haben, dass ihnen eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie die Wettbewerbsfähigkeit sichert. Um digitaler zu werden, muss man zunächst wissen, wie digital man überhaupt schon ist und welches Potenzial im Unternehmen vielleicht ungenutzt ist oder aufgebaut werden muss.

Digital Readiness Kompetenzbereiche

2 Digitalisierung als Aufgabe von Geschäftsführung und Führungskräften

Digitale Veränderungsprozesse müssen sich über das gesamte Unternehmen erstrecken und können nicht in isolierten Einzelprojekten stattfinden. Alle Ebenen eines Unternehmens sind betroffen: Kommunikation, HR, Marketing, Vertrieb, Produktion, Führungskräfte, Mitarbeiter, Kunden, … und besonders IT.

Digitale Potenziale und Risiken sollten in Businessplänen integriert werden und mit IT und der Unternehmensvision in Einklang gebracht werden.

3 Digitalisierungsgrad (Digital Readiness) messen

Entscheidet ein Unternehmen, die Digitalisierung aktiv voranzutreiben, muss dies konsequent und im Angesicht von oft unvermeidbaren Hindernissen, Komplikationen und Kosten geschehen. Der Erfolg von Digitalisierungsprozessen sollte deshalb unbedingt in Kennzahlen sichtbar gemacht werden. Aufgrund der komplexen Auswirkungen innerhalb eines Unternehmens sollten diese Kennzahlen vollkommen transparent für alle Beteiligten sein. Nur so können effizient Anpassungen auf den sich ständig wandeln Markt vorgenommen werden.

4 Drei Ebenen der Digital Readiness

Skills

Mitarbeiter sollen agil mit digitalen Anwendungen im Arbeitsalltag umgehen. Essenziell hierfür sind die Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Wissensstand und Verständnis der Mitarbeiter, wodurch sie befähigt werden verschiedene Problemstellungen zu bearbeiten. Mitarbeiter, die bereits über viele digitale Skills verfügen, können als Antreiber der Digitalisierung mitwirken. Mitarbeiter, die noch Defizite aufweisen, können durch entsprechende Trainings weiterentwickelt werden.

Mind

Das Mindset, also die Einstellung gegenüber dem digitalen Wandel, ist ebenfalls ein kritischer Faktor für den Digitalisierungserfolg. Für Veränderungsprojekte im Zuge der Digitalisierung benötigt es Mitarbeiter, die sich für Neues begeistern und veränderungsfähig sind.

Tools

Digitale Umstrukturierung bedeutet Einsatz von anderen Methoden und Werkzeugen. Zum einen gehören dazu kreative Ansätze wie Design Thinking, effiziente Methoden, wie SCRUM und digitale Lösungen wie Mobile Business, Clouds und Big Data.

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