HR Software: digitale HR Tools für effizientes Management und eine zukunftsfähige Organisation

Das Forschungsprojekt „Digitale Führung und Technologien für die Teaminteraktion von Morgen oder kurz „TeamIn“ ist ein Verbundprojekt im Förderschwerpunkt "Zukunft der Arbeit: Arbeiten an und mit Menschen" des BMBF. Das Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, ein Leitbild für die digital unterstützte Führungsorganisation von morgen zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf einer ganzheitlichen Betrachtung von Technologie in Kombination mit den Fähigkeiten und Bedürfnissen der Nutzer. Im Ergebnis entstehen konkrete Führungs- und Organisationskonzepte unter Einbindung digitaler Methoden, wie z. B. künstlicher Agenten, Live-Mitarbeiter-Feedback oder Online-Mediation. Diese ermöglichen eine zukunftsgerechte Führungsorganisation und verbessern damit die innerbetriebliche Kommunikation. Dabei ist die Einbindung aller Beteiligten in den Prozess der Veränderung von übergeordneter Bedeutung.

Wissenschaftliche Partner des Projektes

Wissenschaftliche Partner des Projektes sind das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Universität Hannover, das Institut für angewandte Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung (IBU) sowie das Institut für Produktionstechnik (wbk), die jeweils dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) angehören. Industriepartner sind die Unternehmen Aucoteam GmbH und Sartorius SE, bei denen im Rahmen des Projektes in der Praxis neue Modelle und Technologien entwickelt und erprobt werden. Die Rolle der „Befähiger“ übernehmen spezialisierte Dienstleister, um die für das Projekte erforderlichen Modelle und Technologien zu entwickeln: Youse GmbH, OWN.space GmbH, vitero GmbH und die HR Puls GmbH.

Aufgaben von HR Puls im Rahmen des Projektes

  • Entwicklung eines digitalen Instruments zur Messung und Verbesserung der digitalen Interaktion zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden. Die Messung soll durch sogenannte Puls-Checks erfolgen, in dem Mitarbeiter zu unterschiedlichen Themen (z.B. Kommunikation, Arbeitsabläufe, Belastungen, Führung, etc.) an einer Kurzbefragung teilnehmen und eine Bewertung abgeben können. Durch die Kombination von quantitativen und qualitativen Befragungen werden die Gründe für schlechte Bewertungen ermittelt und können als Grundlage für die Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen genutzt werden. Damit die Suche, Bewertung und Umsetzung von Ideen für Verbesserungen möglichst strukturiert erfolgt, soll ein Ideen- und Projektmanagement direkt in das Instrument integriert werden. Die Befragungsthemen, Eingabegeräte, Zeiträume und –dauern sollen auf das produktionstechnische Umfeld optimiert werden. Führungskräfte sollen die Ergebnisse in Echtzeit einsehen und auswerten können.
  • Entwicklung eines digitalen Instruments zur Visualisierung von Kompetenzprofilen von Mitarbeitern und Führungskräften mit Soll-Ist Analyse. Basierend auf einem einheitlichen Kompetenzmodell sollen für verschiedene Rollen (z.B. Gruppenleiter, Teamleiter, Sachbearbeiter) Soll-Profile visualisiert werden. Basierend auf den erhobenen Daten durch die Projektpartner werden die Ist-Profile visualisiert und mit den Soll-Profilen verglichen. So kann beispielsweise direkt ein Schulungsbedarf ermittelt werden oder eine Reorganisation innerhalb von Teams oder Gruppen vorgenommen werden, um das Delta zwischen Soll und Ist schrittweise verkleinert werden.
  • Entwicklung eines digitalen Instruments zur Messung und Visualisierung des Transformations-Prozesses. Basierend auf dem definierten Leitbild für digitalgestützte Führung und Interaktion werden Messgrößen definiert.

Weitere Informationen zum Projekt unter:
https://www.produktion-dienstleistung-arbeit.de/de/projekte.php?PN=11051040

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Digitale FührungHRpuls