Mitarbeiterzufriedenheit hängt von vielen Faktoren ab,
die sich im Kern messen und steigern lassen.

Mitarbeiterbindung - Wunscharbeitgeber bleiben - HRpuls

Bedürfnisse befriedigen

Vorgesetzte haben viele Möglichkeiten die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse aufzugreifen und den Mitarbeitern die Chance zur Befriedigung dieser Erwartungen zu geben

Als die zentrale Theorie der Mitarbeiterzufriedenheit gilt die Bedürfnispyramide von Maslow, die im Folgenden anhand von Beispielen kurz dargestellt wird. Den physiologischen Grundbedürfnissen kann für Mitarbeiter durch Pausen- und Arbeitsschutzregelungen entsprochen werden. Das Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz kann zum Beispiel durch einen sicheren Arbeitsplatz befriedigt werden. Der Mitarbeiter braucht dann keine Sorgen vor einem Arbeitsplatzverlust zu haben und wird sich voll auf seine Arbeit konzentrieren. Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Kontakt kann von der Führungskraft beispielsweise durch Mitarbeitergespräche aufgegriffen werden. Die Führungskraft zeigt durch eine offene und fördernde Haltung sein Interesse an der beruflichen Entwicklung seiner Mitarbeiter. Das Arbeiten im Team bereichert darüber hinaus die Tätigkeit der Mitarbeiter um wichtige soziale Kontakte. Das Bedürfnis nach Anerkennung und Achtung kann durch direktes und aufrichtiges Lob der Führungskraft und durch einen erweiterten Handlungs- und Entscheidungsspielraum für Mitarbeiter befriedigt werden. Innerhalb von Unternehmen können Auszeichnungen und Gratifikationen für besondere Leistungen dieses Bedürfnis zusätzlich erfüllen. Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung stellt die höchste Stufe der Bedürfnisbefriedigung dar. Mitarbeiter können sich im Beruf entwickeln, indem sie sich herausfordernde Tätigkeiten suchen und damit kontinuierlich ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern. Diese Herausforderungen in der Arbeit führen langfristig zu einem steigenden Qualifikationsniveau, das wiederum die Möglichkeit eines beruflichen Aufstiegs verbessert.

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Mitarbeiterzufriedenheit

Manager sollten ihr Personal glücklich machen

„Dann laufen auch die Geschäfte besser.“ Das belegen zahlreiche ökonomische Studien. Wer es sich dagegen mit seiner Belegschaft nachhaltig verdirbt, muss sich auf harte Zeiten einstellen. Schlechte Stimmung in einem Unternehmen ist daher auch ein Indikator für schlechtes Management.

Wirtschaftswissenschaftler taten sich lange schwer mit belastbaren Aussagen, ob und wie Arbeitgeber von zufriedeneren Mitarbeitern profitieren. Erst seit einiger Zeit hat sich das geändert. Inzwischen zeigen eine ganze Reihe von Studien (u.a. eine Studie von Armin Falk und Michael Kosweld die im „American Economic Review“ erschienen ist), dass Unternehmen, die ihr Personal glücklich machen, davon viele Vorteile haben. Wenn das Klima zwischen Management und Belegschaft hingegen belastet ist, leiden darunter auch die wirtschaftlichen Perspektiven des Unternehmens.

Für das Verhältnis zwischen Management und Belegschaft gilt die Erkenntnis: Mitarbeiter, denen Chefs Vertrauen entgegen bringen, engagieren sich merklich stärker als solche, deren Arbeitseinsatz penibel kontrolliert wird. Und davon profitiert am Ende das gesamte Unternehmen.

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Bedürfnisse befriedigen

Drei einfache Grundregeln für mehr Mitarbeiterzufriedenheit – es kann so einfach sein

Mitarbeiterzufriedenheit ist kein Hexenwerk. Einige einfache, aber sehr prägnante Regeln helfen dabei die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.

Eine abwechslungsreiche Arbeit schafft Vielfalt. Und diese führt in der Regel dazu, dass der Mitarbeiter mehr Spaß bei der Arbeit hat. Dabei sollte eine Balance zwischen Routinearbeiten und anspruchsvollen Tätigkeiten bestehen. Auch eine ausgewogene Work-Life-Balance steigert die Mitarbeiterzufriedenheit.

Eine Achtung gegenüber dem Mitarbeiter zeigt sich zum Beispiel durch Handlungs- und Entscheidungsspielräume. Diese steigern das Selbstwertgefühl des Arbeitnehmers. Feedback zu den Ergebnissen hilft dabei die Richtung zu weisen. Und ein so geschaffenes gutes Verhältnis fördert Vertrauen. Mitarbeiter handeln in der Regel reziprok. Die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse steigert zusätzlich die Motivation.

Bei einem guten Betriebsklima kommen die Beschäftigten gerne zur Arbeit. Das Betriebsklima wird maßgeblich geprägt durch eine entspannte und gelassene Stimmung, ein hohes Maß an Toleranz sowie gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung. Hilfsbereitschaft und soziale Unterstützung untereinander, die Zusammenarbeit verschiedener Hierarchieebenen sowie eine offene und eindeutige Kommunikation sind weitere wichtige Eckpfeiler einer positiven Arbeitsatmosphäre. Damit sorgen vor allem die Führungskräfte dafür, dass sich ihre Mitarbeiter wohl fühlen.

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HRpuls- Organisationsentwicklung - Mitarbeiterbefragung - Mitarbeiterbindung
Mitarbeiterzufriedenheit hängt von vielen Faktoren ab, die sich im Kern messen und steigern lassen.
2016-01-05 17:30
4,9/5 Sterne (17 Stimmen)

Magazin

::
:: von Dr. Gabriela Rieck
:: (Kommentare: 0)

4,8/5 Sterne (12 Stimmen)

:: Mitarbeiterbindung :: Mitarbeiterzufriedenheit :: Organisationsentwicklung

Employer Branding. Oder warum Mitarbeiterführung mehr ist als ein Konzept.

„Mir schaffe beim Daimler“ – besser kann man Employer Branding kaum definieren.
Das, was in der Zeit der Industrialisierung – in der greifbare Produkte hergestellt wurden
und in der Mitarbeiter sich für ihre Firma stolz ins Zeug gelegt haben – nahezu
automatisch passierte, muss heute in Leitsätzen und Missionen zum Ausdruck gebracht
werden. Denn heute ist immer weniger greifbar und immer weniger stabil.

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::
:: von HRpuls
:: (Kommentare: 0)

4,2/5 Sterne (15 Stimmen)

:: Mitarbeiterbindung :: Mitarbeiterzufriedenheit

AUGENHÖHE - der Film - die Premiere in Hamburg //

Am 30.01.2015 wurde im Museum für Arbeit in Hamburg vor mehr als 300 Gästen der Film Augenhöhe vorgestellt. Er gab viele Inspirationen und führte zu einem regen Austausch unter Personalverantwortlichen. Fest steht, für eine NEUE Arbeitswelt sind Selbstbestimmung, Demokratisierung, Potentialentfaltung notwendig - unter Experten werden Trends der neuen Arbeitswelt schon länger diskutiert. HRpuls ist Partner dieser Produktion.

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::
:: von Lars Vollmer
:: (Kommentare: 0)

4,5/5 Sterne (15 Stimmen)

:: Mitarbeiterzufriedenheit :: psychische Belastungen

Mitarbeiterzufriedenheit - Gemieteter Hintern statt denkender Kopf //

Ausgebrannt in der Reha-Klinik, mit Krankenschein und Depression im Bett oder mit 30 in Erwerbsunfähigkeitsrente: Das ist keine Schwarzmalerei, solche Fälle sind in immer mehr Unternehmen Realität. Was können die Personalverantwortlichen gegen diese Entwicklung tun?

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